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Apotheke am Antonplatz - die freundliche - in
Berlin-Weissensee

Wir bieten Ihnen mehr als nur Arzneimittel. Bei einem Besuch in unserer Apotheke am Antonplatz beraten wir Sie gern individuell und beantworten Ihre Fragen.

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Nährstofflieferanten im Februar in der saisonalen Küche

20.02.2018
Heutzutage scheint der Blick auf den Kalender überflüssig zu sein, wenn es darum geht frisches Obst und Gemüse zu kaufen, welches saisonal wächst und angeboten wird. Denn durch Importe und aufwendige Anbautechniken findet man fast jedes Gemüse oder Obst Ganzjährig im Supermarkt. Beinahe alle Obst- und Gemüsearten stehen uns in bestimmten Monaten reichlich zur Verfügung, da sie in dieser Zeit Saison haben. Diese Zeit entspricht meist den klassischen Erntezeiten im heimischen Freilandanbau. Das gilt auch für die meisten exotischen Früchte aus dem Ausland wie Melonen, Feigen oder Mandarinen. Diese haben genauso feste Erntezeiten in ihren Anbauländern wie Gurken, Karotten oder Kartoffeln bei uns.

Saisonal und regionale Ernährung bedeutet Sie essen gesund und sind dabei noch umweltfreundlich! Denn sie vermeiden unnötige Umweltbelastung durch lange Transportwege und extremen Wasserverbrauch beim Anbau in trockenen Teilen der Welt.
Es ist gut, das zu verzehren, was unsere Jahreszeiten hergeben, zeigt sich unter anderem im Geschmack: Tomaten beispielsweise werden oft viel zu früh geerntet und reifen nicht mehr richtig nach. Besser wäre es deshalb lieber zu saisonalen und regionalen Erzeugnissen zu greifen, um das Geschmackserlebnis erfahren zu dürfen.
Saisonale Ernährung nach Kalender bedeutet ebenfalls: abwechslungsreich! Wer sich vorwiegend an saisonales Angebot hält, ändert automatisch Monat für Monat seinen Speiseplan und entwickelt mit der Zeit ein eigenes Gespür für den Jahreskreislauf.

Nährstofflieferanten im Februar in der saisonalen Küche:

Grünkohl
Grünkohl ist ein (unglaublich) gesundes und (hoch)basisches Gemüse. Er liefert viel Calcium, Eisen, Vitamin K und Vitamin C plus eine Menge antioxidativ wirksamer Pflanzenstoffe. Sein hochwertiges Protein sorgt ferner dafür, dass er immer wieder als Alternative zu tierischem Eiweiß empfohlen wird. Medizinische Studien zeigen außerdem, was die Menschen in der Antike längst wussten: Grünkohl ist ein heilendes Lebensmittel!

Lauch
Porree oder Lauch, wie das Gemüse auch genannt wird – enthält viele gesunde Inhaltsstoffe: Eisen ist unter anderem wichtig für die Energiegewinnung in der Zelle, Kalium spielt bei der Übertragung von Impulsen an Nerven- und Muskelzellen eine große Rolle, Vitamin C hat positiven Einfluss auf viele Stoffwechselprozesse. Die schwefelhaltigen ätherischen Öle des Gemüses sollen die Verdauung fördern und entzündungshemmend wirken.

Rosenkohl
Der Rosenkohl ist ein sehr nährstoff- und vitaminreiches Wintergemüse, das in der kalten Jahreszeit viel öfter genossen werden sollte. Die zarten Röschen bewahren uns dank des hohen Vitalstoffgehalts vor Erkältungen und grippalen Infekten, sind ein guter pflanzlicher Eiweiß-Lieferant und (schützen uns vor krebserregenden Stoffen ) schützen uns vor krebsauslösenden Zellschäden
Rosenkohl enthält überdies sekundäre Pflanzenstoffe, die bei Arthritis, Asthma und sogar Autismus helfen können.

Feldsalat
Feldsalat gilt als der gesündeste Salat. Er ist besonders reich an Provitamin A wie zum Beispiel Beta-Carotin und an Vitamin C. Provitamin A wird im Körper zu Vitamin A, das für verschiedene Wachstumsprozesse wichtig ist und Sinnesleistungen wie den Sehvorgang unterstützt. Vitamin C stärkt das Immunsystem und ist wichtig für den Aufbau von Bindegewebe und Knochen. Die ebenfalls enthaltene Folsäure ist erforderlich für die Neubildung von Zellen. Der Eisenanteil im Feldsalat ist höher als in anderen Salaten. Eisen ist unentbehrlich für den Sauerstofftransport im Körper. Relevant sind auch die Anteile an den Mineralstoffen Kalium, Kalzium und Magnesium. Die ätherischen Öle aus dem Salat verfeinern nicht nur den Geschmack.

Chinakohl
Wie alle Kohlsorten enthält Chinakohl viele Vitamine, darunter Vitamin C, B-Vitamine und Folsäure. In hundert Gramm des Wintergemüses stecken 25 Milligramm Vitamin C, was einem Viertel der empfohlenen Tagesdosis entspricht. Wer sein Immunsystem in der kalten Jahreszeit mithilfe von Vitaminen stärken will, trifft mit Chinakohl die richtige Wahl. Die im Wintergemüse enthaltenen B-Vitamine sind für die Funktionsfähigkeit von Nerven, Haut, Haaren und Blut essenziell.

Und auch für Schwangere ist Chinakohl gesund. Grund: In dem Gemüse ist Folsäure enthalten, ein Vitamin, das für die Entwicklung des Embryos im Mutterleib ausschlaggebend ist. Für Babys und Kinder ist Chinakohl wegen seines relativ hohen Nitratgehalts weniger geeignet, informiert das Gesundheitsmagazin "Apotheken Umschau".

Karotten
Karotten sind wohl eines der beliebtesten Gemüse überhaupt. Denn sie schmecken süß und können direkt aus der Hand geknabbert werden. Sie lassen sich aber auch im Nu zu Salat, Gemüse, Saft, ja sogar zu Kuchen verarbeiten. Da Karotten überdies zu den Spitzenreitern der Carotinoid- Lieferanten zählen, sind sie außerdem extrem gesund – insbesondere für die Augen, die Haut und das Herz. Gleichzeitig schützen sie vor Diabetes, Arteriosklerose und Krebs. Karotten – auch Möhren genannt – gibt es übrigens nicht nur in Orange. Auch in Weiß, Lila, ja fast Schwarz sind sie zu haben.

Kartoffeln
Die Kartoffel ist von Natur aus eine wertvolle Knolle: Sie liefert so gut wie kein Fett, enthält aber Stärke, Ballaststoffe, Eiweiß, Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe.
Kartoffeln liefern auch hochwertiges Eiweiß und nennenswerte Mengen Kalium. Bei den Vitaminen sind vor allem B-Vitamine und Vitamin C enthalten. Die Gehalte verringern sich allerdings je nach Zubereitungsverfahren und Lagerung deutlich. Beim Kochen, Dünsten oder Druckgaren geschälter Kartoffeln gehen im Durchschnitt rund 15 % Vitamin C verloren.

Kartoffeln enthalten Flavonoide und Anthocyane. Diese sekundären Pflanzenstoffe dienen unter anderem der Abwehr von Pflanzenkrankheiten und Schädlingen, aber auch als Farb- und Lockstoffe. Einige der Stoffe können den Menschen vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs schützen. Andere „bekämpfen“ Bakterien, Viren und Pilze, senken den Cholesterinspiegel, wirken gegen Entzündungen und beeinflussen den Blutzuckerspiegel oder die Immunreaktionen des Körpers positiv. Insgesamt ist die Zusammensetzung der Kartoffeln günstig, sodass sie in einer gesunden Ernährung ihren festen Platz haben sollte.

Produkte wie Pommes frites und Knabberartikel enthalten allerdings große Mengen Fett und häufig auch ungünstige, gesättigte Fettsäuren, welche die Blutfettwerte erhöhen und zudem das Risiko für Herz-/ Kreislauferkrankungen ansteigen lassen.

Knollensellerie
Es gibt Gemüse, das interessanter klingt als Sellerie. Doch wer das in Stangen- und in Knollenform erhältliche Gewächs verschmäht, dem entgeht einiges. Sellerie liefert Unmengen an Vitamin B1, B2, B6 und C. Und auch Kalzium und Kalium bringt der grüne Alleskönner reichlich mit. Zudem wirkt Sellerie hydrierend, sorgt also für die so wichtige Flüssigkeitsversorgung des Körpers.

Wichtig: Beim Sellerie-Kauf darauf achten, dass er intensiv grün ist. Stangensellerie sollte außerdem fest und knackig sein. Tipp: Keine Stangen kaufen, die leicht biegsam oder gar matschig sind. Zu Hause den Sellerie im Gemüsefach aufbewahren. Dort bleibt er frisch und bewahrt seine wertvollen Inhaltsstoffe, die so viel für den Körper tun können.

Kürbis
Kürbisse enthalten viele gesunde Inhaltsstoffe und sind dabei echte Schlankmacher. Dafür versorgt uns die Frucht mit Vitamin A, C und E, Folsäure, Magnesium, Kalzium, Kalium und Zink. All diese Inhaltsstoffe stärken das Immunsystem und schützen vor freien Radikalen. Die enthaltenen Carotinoide bewahren vor Krebs und Herzinfarkt.

Kerne und Fleisch des Kürbisses zeigen unterschiedliche Effekte. So helfen die Kürbiskerne bei Prostatabeschwerden und Blasenschwäche, wirken harntreibend und behandeln Würmer. Das Fruchtfleisch beruhigt den Magen und hilft bei Verstopfung, Nierenschwäche und Herzbeschwerden. Des Weiteren kann es bei Rheuma, Gicht und Fettsucht zu einer Verbesserung der Beschwerden führen.

Pastinaken
Pastinaken fördern mit ihren sekundären Pflanzenstoffen die Immunabwehr. Außerdem regulieren sie den Blutzuckerspiegel. Weiterhin liefern die Wurzeln Kalium, Calcium, Vitamin C und reichlich Ballaststoffe. Das erläutert die Landwirtschaftskammer Niedersachsen.
Pastinaken sind leicht verdaulich und machen aufgrund ihrer vielen Ballaststoffe wie Pektin satt. Als typisches Wintergemüse haben sie von September bis Februar Saison.

Rettich
Von den vielen Vorzügen des Rettichs ist der starke Vitamin C- Gehalt und die positive Auswirkung auf die Galle hervorzuheben - so sagt man ihm auch nach, dass sich die Gallensteine auflösen. Auf alle Fälle verdünnt er den Gallensaft und ist daher auch für unsere Verdauung gesund. Vor allem der Schwarze Rettich, der im Herbst geerntet wird, soll die meisten Inhaltsstoffe enthalten und der gesündeste sein.

Rote Bete
Die Rote Bete liefert die Vitamine A, C, B und Folsäure. Ebenfalls ausgestattet ist sie mit Jod, Kalium, Kalzium, Magnesium, Natrium, Phosphor und großen Mengen an Eisen. Doch das ist nicht alles: rote Bete enthält Betain, das den Risikofaktor Homocystein für Herzkrankheiten senkt, weiterhin Anthocyane, die krebsschützend wirken und Nitrat, das u.a. den Blutdruck senkt. All diese Stoffe machen die rote Bete zur Wunderknolle.

Rotkohl
Kohl ist sehr gesund. Er ist kalorienarm, ballaststoffreich, enthält Vitamin C, Kalium sowie Senföle, die das Immunsystem stärken. Zudem soll der Verzehr von Kohl cholesterinsenkend und entwässernd wirken. Rotkohl enthält darüber hinaus noch Anthocyane, die für die rote Färbung verantwortlich sind. Dies sind sekundäre Pflanzenstoffe, die eine antioxidative Wirkung haben – d.h. als Radikalenfänger und damit als krebsvorbeugend gelten. Allerdings ist diese Wirkung bislang erst im Labor nachgewiesen, ob sie in gleichem Maße im menschlichen Körper stattfindet, ist noch nicht ausreichend belegt. Neben der krebsvorbeugenden Wirkung sollen die Anthocyane gut für die Sehkraft sein. Gegen Entzündungen und Infekte sollen sie vorbeugen.

Schwarzwurzel
Kaum jemand weiß, dass die Schwarzwurzel nach der Erbse und die Bohne die meisten Nährstoffe von allen Gemüsearten enthalten. Besonders reichlich vertreten sind Kalzium und Phosphor. Am bemerkenswertesten ist aber der Gehalt an Inulin in Schwarzwurzeln. Dieser lösliche Ballaststoff gilt als reinster Balsam für Fettstoffwechsel und Darmflora. Zusammen mit dem sehr niedrigen Fett- und Kaloriengehalt macht der hohe Ballaststoffanteil die Schwarzwurzel zu einer ausgesprochenen Figur freundlichen Genuss. Dank ihres hohen Gehalts an Kalium wirken Schwarzwurzeln außerdem auf natürliche Art entwässernd.

Spitzkohl
Spitzkohl enthält reichlich Vitamin C, das nach dem langen Winter besonders willkommen ist. Durch seinen hohen Ballaststoffgehalt wirkt er anregend auf die Verdauung, zudem ist er kalorienarm und deshalb sehr gut für Frühjahrsdiäten und -kuren geeignet. Sein Mineralstoffgehalt ist ausgewogen, er ist auch für empfindliche Menschen besser verträglich als der gröbere Weißkohl.

Steckrüben
Steckrüben enthalten viel Wasser und wenig Kalorien.
Die große Menge an Carotinoiden  in der Rübe wird in unserem Körper zu Vitamin A umgewandelt. Das benötigen wir vor allem, um unsere Augen gesund zu halten.
An Mineralstoffen enthält die Steckrübe vor allem Kalzium und Kalium. Das Gemüse enthält viele Ballaststoffe und gilt deshalb als verdauungsfördernd.

Weißkohl
Weißkohl ist ganz klar beides: Lebensmittel und Medizin. Als Lebensmittel liefert er Nähr- und Vitalstoffe, als Medizin Heilstoffe. Natürlich kann der Weißkohl auch den Blutzuckerspiegel, die Cholesterinwerte und das Gewicht regulieren. Doch ist seine Spezialität der Magen-Darm-Trakt. Sind hier Geschwüre vorhanden, dann heilt der Weißkohl sie nicht selten binnen weniger Wochen. Da der Weißkohl stark antioxidativ und entzündungshemmend wirkt, kann er überdies zur Krebsprävention sowie verstärkt bei fast allen chronisch entzündlichen Krankheiten verzehrt werden.

Wirsing
Wirsing gilt als gesunde Nährstoffquelle: Die Kohlsorte ist wegen seines hohen Wasseranteils kalorienarm und liefert gleichzeitig viele Nährstoffe wie Vitamin C und E sowie pflanzliches Eiweiß. Daneben enthält Wirsing sekundäre Pflanzenstoffe. Wirsing ist insbesondere eine reichhaltige Quelle für Vitamin C. Im gegarten Zustand liefern 100 Gramm des Kohls ca. 25 Milligramm des Vitamins, abhängig von der Gardauer. Das entspricht einem Viertel des Tagesbedarfs. Verzehrt man Wirsing als Rohkost, ist der Gehalt sogar doppelt so hoch. Vitamin C trägt unter anderem zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei. Eine ausreichende Versorgung mit dem Vitamin hilft außerdem dabei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen. Letzteres gilt auch für das Vitamin E, das im Wirsing enthalten ist – selbst noch, wenn man ihn gart. Daneben liefert Wirsing Vitamin B6, Folsäure sowie Kalzium, Kalium und Eisen.

Zwiebeln
Rote Zwiebeln bieten in vielerlei Hinsicht weit mehr gesundheitliche Vorteile als gelbe oder weisse Sorten. Sie sind besonders reich an Antioxidantien, unterstützen den Körper bei der Krebsprophylaxe, fördern die Gewichtsreduktion, senken den Cholesterinspiegel, tragen zur Entgiftung des Körpers bei und bekämpfen Entzündungen. Es zahlt sich also aus, die rote Zwiebel öfter in den Speiseplan einzubauen. Einer italienischen Studie zufolge reichen schon 150 Gramm rote Zwiebeln pro Woche aus, um das Magenkrebs-Risiko um die Hälfte zu senken.

Äpfel
Über 35 Vitamine und Spurenelemente, 100 bis 180 Milligramm Kalium und viele andere wertvolle Mineralstoffe wie Phosphor, Kalzium, Magnesium oder Eisen trägt ein durchschnittlich großer Apfel in und unter seiner Schale. Dabei besteht er zu 85 Prozent aus Wasser und hat nur rund 60 Kilokalorien.
So reich an Nährstoffen und dabei so arm an Kalorien ist der Apfel. Ideal als Zwischenmahlzeit, hervorragend als Energiespender und effizient als Durstlöscher – auch das ist der Apfel: Er ist vielseitig verwendbar, sehr bekömmlich, leicht verdaulich. Er eignet sich hervorragend für Gesunde und Kranke, für Kleinkinder und Hochbetagte. Er liefert Menschen, die Sport betreiben oder angestrengt geistig arbeiten, Fruchtzucker, der schnell Energie zur Verfügung stellt und die Konzentration fördert. Der Apfel begleitet den Menschen von frühester Kindheit bis ins hohe Alter und trägt sehr, sehr viel dazu bei, dass wird gesund bleiben.
Die gesundheitsfördernde Wirkung der süß-saftigen Köstlichkeit ist seit langem bekannt. Schon in einer altbabylonischen Schrift aus dem achten vorchristlichen Jahrhundert wird der Apfel als Heilpflanze erwähnt. Sein hoher Gehalt an bioaktiven Substanzen ergänzen: wie z. Bsp. Polyphenole und Phytinsäuren macht ihn bis heute interessant für die Wissenschaft. Und so entdeckt die moderne ernährungsmedizinische Forschung stets neue Gründe dafür, warum der Apfel zu den Superstars der gesunden Lebensmittel gehört.

Wie gesund ernähren wir uns? Sind wir bestens versorgt?

29.01.2018
Gesund ernähren um langfristig gesund zu bleiben und stets leistungsfähig zu sein. Aber wie gesund ist unsere Ernährung und sind wir damit bestens versorgt?
Die Ernährung spielt eine primäre Rolle um dauerhaft leistungsfähig und lange gesund zu bleiben. Als Ideal Kost wird von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) die Vollwerternährung empfohlen. Diese umfasst zum größten Teil Lebensmittel, die besonders vitalstoffreich und gleichzeitig relativ kalorienarm sind. 
Sie sollten möglichst frisch und abwechslungsreich verzehrt werden. Nur so kann sich unserer Körper mit allen wichtigen Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und sekundären Pflanzenstoffen versorgen und dauerhaft gesund bleiben.  
 
Nehmen wir die Steinzeiternährung als Vorbild. Seit rund 2,6 Millionen Jahren bevölkert der Mensch die Erde. Die Ernährung des frühzeitlichen Jägers und Sammlers bestand aus Früchten, Blättern, Wurzeln, Nüssen, Samen, Fisch, Eiern und gelegentlich Wild. Aufgrund der großen körperlichen Beanspruchung nahm der Mensch große Nahrungsmengen mit hoher Nährstoffdichte zu sich. Immerhin legte so ein Mensch aus der Frühzeit bis zu 25km am Tag zurück und der Kalorienverbrauch lag bei bis zu 5000 kcal täglich. Damit verzehrte er auch große Mengen an Vitaminen, Mineralien, Spurenelementen, lebensnotwendigen Fettsäuren, Ballaststoffen und sonstigen sekundären Pflanzenstoffen. Darauf ist unser Organismus und unsere Gesundheit ausgerichtet. 
Erst vor etwa 10.000 Jahren begann der Mensch mit dem Ackerbau und der Viehzucht die Produktion von Lebensmitteln. Die Nährstoffdichte der Ernährung, aber auch der Energieverbrauch der Menschen sinkt seitdem stetig. Mit der Industrialisierung wird zusätzlich der Energieverbrauch der Menschen kontinuierlich gesenkt. Der Verzehr von tierische Nahrungsmitteln und Kohlenhydraten nimmt zu und damit auch die Aufnahme von gesättigten fetten und leeren Kalorien. Die Folge der Industrialisierung sind auch zunehmende Vitalstoffverluste in Obst und Gemüse.
Den entwicklungsgeschichtlich rasanten Fortschritt in den letzten 10,000 Jahren konnte unser Körper nicht mitgehen. Wir leben mit Genen aus der Steinzeit im Industriezeitalter. 
 
Um dauerhaft gesund und leistungsfähig zu bleiben sollte man sich gesund ernähren. Denn die Ernährung spielt eine zentrale Rolle für unser Wohl. Als gesunde Ernährung wird von der DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) die Vollwerternährung als die ideale Kost empfohlen. Diese umfasst Lebensmittel, die zum größten Teil besonders vitalstoffreich und gleichzeitig relativ kalorienarm sind. 
Die Lebensmittel sollten frisch und abwechslungsreich verzehrt werden denn nur so kann unserer Körper sich mit allen wichtigen Mineralstoffen, Spurenelementen, Vitaminen und sekundären Pflanzenstoffen versorgen und dauerhaft gesund bleiben.
 
Mehr als 80 Prozent der Deutschen glauben Umfragen zufolge, dass sie sich gesund und abwechslungsreich ernähren. Die eigene Einschätzung täuscht. Genauere Untersuchungen aber ergeben nämlich, dass in Wirklichkeit sich nur rund 5 Prozent dauerhaft so ernähren, wie von der Fachwelt empfohlen.
 
Wie geht richtige Ernährung? Das erfahren sie in unserem nächsten Beitrag.


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​Wie geht richtige Ernährung? WISSEN ist Macht! Auch in Sachen Gesundheit!

30.01.2018
Über die richtige Ernährung gelten auch heute in der Fachwelt nicht in allen Punkten die gleichen Meinungen. In drei Positionen sind sich aber alle Fachleute und Gesellschaften einig:


1) Unsere Ernährung sollte täglich wenigstens 5, im besten Fall 7 Portionen Obst und Gemüse enthalten. Dabei mehr Gemüse als Obst.
2) Genussmittel sollten nur mäßig und selten verzehrt werden. Dazu zählen z.B. Softdrinks, Konditorwaren, Süßigkeiten und Alkohol.
3) Sowohl bei Kohlenhydraten, als auch beim Fett sollte auf naturbelassene Formen zurückgegriffen werden. Also Vollkornprodukte statt Weißmehl und möglichst natürliche Fette (kaltgepresste Öle, Seefisch, (Bio)Butter statt industriell verarbeitete Fette z. B. Margarine, raffinierte Öle).

Genau hier liegen aber die großen Schwierigkeiten unserer heutigen Ernährungsweise. So schlittern wir unbemerkt immer weiter in eine unzureichende Vitalstoffzufuhr:
 
1. Schlechte Ernährungsangewohnheiten: Der zunehmende Zeitdruck in unserem Alltag verhindert meistens eine ausgewogene Ernährung. Schnelle Snacks und industriell gefertigte Nahrungsmittel mit zu viel Salz, Zucker und Fett bestimmen immer mehr unseren Speiseplan. So hat sich seit der Frühzeit der Fettkonsum des Menschen verdoppelt, der Salzkonsum verfünffacht und der Zuckergenuss gar verzehnfacht. Die Zufuhr von sogenannten „leeren“ Kalorien ist damit zu einem Problem unserer Zeit geworden.

2. Veränderte Lebensgewohnheiten: Beruflich bedingt verbringen viele Menschen einen Großteil des Tages sitzend oder mit leichter körperlicher Arbeit. Männer dürfen heute durchschnittlich nicht mehr als 2.600kcal (10.000 kJ) am Tag zu sich nehmen, um nicht an Gewicht zuzunehmen. Für Frauen sind es mit etwa 2.200kcal sogar noch weniger. Unsere Vorfahren dagegen haben bis zu 5000 kcal hochwertige, unverarbeitete Lebensmittel zu sich genommen. Noch im Jahr 1900 lag der Kalorienbedarf bei etwa 3.500 kcal pro Tag. Eine französische und holländische Studie zeigt auf, dass auch „abwechslungsreiche Ernährung“ heute kaum noch ausreicht, um den Vitalstoffbedarf zu decken. Die Hochrechnungen zeigen, dass mit rund 2.500 Kalorien nur noch ca. 80 Prozent der ohnehin schon niedrigen Richtwerte an Vitalstoffen erreicht werden können. Durch die niedrigen Zufuhrempfehlungen für Vitalstoffe von offizieller Seite, werden die Menschen in Sicherheit gewogen. Von den vielen wissenschaftlichen Ergebnissen in der Vitalstoffforschung erfährt der Verbraucher nur wenig.

3. Vitalstoffverlust in Obst und Gemüse: zahlreiche seriöse Untersuchungen aus vielen Industrienationen haben gezeigt, dass sich der Gehalt an Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen vieler Pflanzen im Laufe der letzten Jahre teilweise um bis zu 70 Prozent verringert hat. Gründe dafür sind die intensivierte Landwirtschaft, lange Transportwege, lange Lagerung, starke Verarbeitung sowie die zunehmende Umweltverschmutzung.

4. Genussmittel und Medikamente: Rauchen, Alkohol, Anti-Baby-Pille und die meisten chemischen Medikamente sind wahre Vitaminräuber. Um diese Stoffe verarbeiten zu können, verbraucht der Körper vermehrt Vitalstoffe, die dem Organismus dann fehlen. Hierzu nennen wir Ihnen gerne eindrucksvolle Beispiel: 1. Die Schutzsysteme des Körpers verbrauchen mit einer Zigarette bis zu 35 mg Vitamin C. Das ist ein Drittel der offiziellen Zufuhrempfehlungen für einen Tag! 2. Ein Glas Alkohol verdoppelt den Magnesium-Bedarf für diesen Tag. 3. Statine (Cholesterinsenker) blockieren einen Stoffwechselweg, auf dem der Körper selbst das für die Energiegewinnung notwendige Coenzym Q10 herstellen könnte, und vermindern damit die Reserven des Organismus.

5. Schwermetallbelastung und andere Umweltgifte: Der zunehmenden Umweltverschmutzung kommt niemand aus. Viele Menschen sind durch die Umweltverschmutzung schon stark belastet. In Untersuchungen wurden in menschlichen Zellen bis zu 5.000 verschiedene körperfremde Substanzen gefunden. Da aber auch die Entgiftungsfunktionen des Körpers vitalstoffabhängig sind, erhöht diese Belastung den Vitalstoffbedarf des Menschen ebenfalls um ein Vielfaches.

Wer ist besonders gefährdet?
Vor allem Menschen in besonderen Lebenssituationen wie zum Beispiel Schwangere, Stillende, Kinder und Jugendliche, Stressgeplagte, Sportler und Senioren benötigen mehr Vitalstoffe und sollten besonders auf eine gesunde Ernährung achten. Auch bestimmte Ernährungsformen wie strenger Vegetarismus kann zu Nährstoffmängeln führen. Medikamente und Genussmittel treiben den Vitalstoffbedarf zusätzlich in die Höhe und erhöhen die Gefahr eines gefährlichen Mangels.

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Sie möchten sich und Ihre Zellen schützen und optimale Krankheitsprävention betreiben? Oder leiden Sie bereits an einer (chronischen) Erkrankung? In beiden Fällen hilft Ihnen eine optimale Versorgung mit allen wichtigen Vitalstoffen. Durch (chronische) Erkrankungen erhöht sich oft der Bedarf an vielen wichtigen Vitalstoffen. Das hat verschiedene Gründe: Zum einen führen Krankheiten meist zu mehr oxidativen Stress, der gesunden Zellen schaden kann. Um das zu verhindern benötigt der Organismus mehr Antioxidantien um sich zu schützen. Zum anderen beeinflussen viele Stoffwechselstörungen, die durch Krankheiten entstehen, die Aufnahme der Vitalstoffe ins Blut und/oder in die Zellen. Damit muss der Betroffene viel mehr Vitalstoffe durch die Nahrung zu sich nehmen, um auf das gleiche Niveau wie ein gesunder Mensch zu kommen.

Auch die meisten Medikamente beeinflussen die Vitalstoffversorgung. Sie können die Aufnahmen erschweren oder beim Abbau zusätzliche Vitalstoffe verbrauchen. Gerade chronisch Kranke nehmen ihre Medikamente über Jahre oder gar Jahrzehnte ein ohne sich diesem Problem bewusst zu sein. Nehmen Sie also Ihre Gesundheit selbst in die Hand. Informieren Sie sich umfassend über ihre Krankheit und neuesten Studienergebnisse und achten Sie vor allem auf Ihren Vitalstoffstatus.

Wer nicht raucht, wenig Alkohol trinkt, sich jeden Tag etwa 30 Minuten bewegt und natürliche Vitalstoffe aus Obst und Gemüse zu sich nimmt, kann sein Leben um bis zu 14 Jahre verlängern. Quelle: European Prospective Investigation into Cancer an Nutrition (EPIC-Studie). Achten Sie auf Ihre Gesundheit, denn diese liegt uns am Herzen.


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Volkskrankheiten auf dem Vormarsch – Essen wir uns krank?

10.01.2018
Volkskrankheiten auf dem Vormarsch – Essen wir uns krank?
 
Immer mehr Menschen leiden an sogenannten Volkskrankheiten, wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs, Stoffwechselkrankheiten, rheumatische sowie psychische oder allergische Erkrankungen. Volkskrankheiten stellen eine immer größere Belastung für jeden Einzelnen und die ganze Gesellschaft dar. Neueste Erkenntnisse zeigen, dass die Ernährung dabei eine noch größere Rolle spielt als gedacht.
 
Die weltweite Bedrohung durch Volkskrankheiten nimmt immer stärker zu. Aktuelle Zahlen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) verdeutlichen das:
63 Prozent aller weltweiten Todesfälle (insgesamt 36 Millionen!) gingen im Jahr 2008 auf das Konto der Volkskrankheiten. In Europa betrug deren Anteil erschreckende 85 Prozent.
 
Knapp die Hälfte aller Todesfälle hierzulande sind die Folge von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, deren wichtiger Risikofaktor Bluthochdruck ist. Dennoch nehmen viele Betroffene die Krankheit nicht besonders ernst. Fast jeder zweite Erwachsene in Deutschland leidet heute unter Bluthochdruck. Und obwohl so viele Medikamente gegen erhöhten Blutdruck und Cholesterin verschrieben und geschluckt werden, wie nie zuvor, bekommt man dieses Problem nicht in den Griff. Medikamente können also nicht die alleinige Lösung sein. 
 
Platz 2 der häufigsten Todesursachen nehmen bereits Krebserkrankungen ein. Im Jahr 2008 starben allein in Europa 1,7 Millionen Menschen an Krebs. Das Robert-Koch-Institut (RKI) ermittelte, dass Krebserkrankungen in Deutschland zwischen 1980 und 2006 bei Frauen um 35 Prozent und bei Männern um 80 Prozent angestiegen sind! Insgesamt erkranken jedes Jahr 500.000 Menschen neu daran.
Die WHO schätzt, dass sich die Anzahl der Todesfälle durch Krebserkrankungen bis 2030 sogar verdoppelt. Als einen Hauptgrund gibt sie die mangelhafte Investition in die Krebsprävention an, denn nicht einmal 3 Prozent aller Kosten, die der Krebs verursacht, werden für die VORBEUGUNG ausgegeben.
 
Bis 2050 werden die Neuerkrankungen der gefährlichsten Volkserkrankungen stark zunehmen. Trotz den Fortschritten der Medizin werden dann weitaus mehr Menschen krank sein, als es heute der Fall ist. Vor allem die Krankheiten, die in direkten Zusammenhang mit einer ungesunden Ernährung gebracht werden, steigen besonders an. (Quelle: Fritz-Beske-Institut Kiel). Volkskrankheiten sind damit eine riesige Belastung für unsere gesamte Gesellschaft- und jeden Einzelnen.
 
Wie also können wir diese Entwicklung beeinflussen und uns selbst und unsere Familie schützen?
 
Wissenschaftler, die sich mit diesem Thema auseinandergesetzt haben, sind überzeugt: die Ernährung beeinflusst unsere Gesundheit mehr als jeder andere Faktor.
Sie haben herausgefunden, dass uns bestimmte Inhaltsstoffe aus unseren Lebensmitteln vor vielen Krankheiten schützen können, sogar wenn – wie zum Beispiel bei Krebs – eine genetische Veranlagung vorliegt.
 
Dr. Joann Manson vom Harvard Medical School for World Cancer Research Fund fasste unter diesem Aspekt 4.500 Studien zusammen und kam zu einem eindeutigen Ergebnis: Bei Menschen, die sich gesund ernähren und täglich mindestens fünf Portionen Obst und Gemüse essen, ist das Risiko für Krebs und/oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen nur halb so hoch.
Gleichzeitig stellten C.E. Cross und T. Hirayama in einer Studie fest, dass eine optimale Versorgung mit Antioxidantien den Alterungsprozess um mindestens fünf, aller Wahrscheinlichkeit nach sogar um 10-15 Jahre, verzögert. Doch werden diese Erkenntnisse in unseren Alltag berücksichtigt?
 
Leider nein, die Rolle der Ernährung wird bei uns immer noch gnadenlos unterschätzt. In kaum einem anderen Land Europas geben die Menschen so wenig Geld für Lebensmittel aus, wie in Deutschland. In keinem europäischen Land ist Essen so billig. Aber der Sparwahn bleibt nicht ohne Folge: Mehr als 60 Prozent der Deutschen sind übergewichtig und kaum einer isst die offizielle empfohlene Menge von 5 Portionen Obst und Gemüse pro Tag. Und es kommt noch schlimmer: 9 von 10 Menschen erreichen nicht einmal die Hälfte davon! Auch die anderen Empfehlungen zur gesunden Volkswertkost werden nur von einem verschwindend kleinen Teil der Gesellschaft berücksichtigt.
Nach dem Ernährungsbericht der Deutschen Gesellschaft für Ernährung aus dem Jahr 2004 nehmen bis zu 90 Prozent der Deutschen mit der täglichen Nahrung viele Vitalstoffe nicht in unzureichender Menge auf. Damit ist der Körper nicht optimal vor Krankheiten geschützt. (Quelle: Ernährungsbericht 2004 der DGE).
 
Der Grund für die Volkskrankheiten-Epidemie liegt also auf der Hand. Wir geben unserem Körper einfach nicht das, was er braucht, um auf Dauer gesund und fit zu bleiben. Unterstrichen wird diese Hypothese durch die Vorgänge in unserem Organismus, die den Volkskrankheiten zugrunde liegen. Vielen Erkrankungen liegt ursprünglich ein Nährstoffmangel zugrunde. Die Grenzen zwischen einer ausreichenden Versorgung und einem Vitalstoffmangel kann dabei fließend sein und ist in der Regel schwer zu bestimmen. Genauso wie der Vitalstoffbedarf bei einzelnen Menschen sehr unterschiedlich sein kann, so ist auch ein Mangel beim Einzelnen nur schwer festzustellen. Aufgrund dieser Schwierigkeit hat man die Entwicklung eines Vitalstoffmangels in verschiedene Stadien eingeteilt. Trotz noch „normaler“ Blutspiegel können die Vitaminspeicher in den Zellen schon leer sein und vitaminabhängige Enzyme und Hormone funktionieren nur noch eingeschränkt.
 
Mit diesem Beitrag möchten wir Sie darauf aufmerksam machen, wie wichtig es heutzutage ist, eine ausreichende Nährstoffzufuhr sicherzustellen, um uns und unsere Familie zu schützen.
 
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Mit diesem Beitrag möchten wir Sie darauf aufmerksam machen, wie wichtig es heutzutage ist, eine ausreichende Nährstoffzufuhr sicherzustellen, um uns und unsere Familie zu schützen.
 
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Wir haben für Sie die besten Tpps zum Abnehmen nach der Schwangerschaft

15.01.2018
Abnehmen nach der Schwangerschaft
 
Die Schwangerschaft ist überstanden und dem Baby geht es gut. Aber Ihr Körper könnte besser aussehen. Nach der Schwangerschaft denkt jede Frau ans Abnehmen. Doch eine Diät würde Sie jetzt nur überfordern. Geduld Sie sich und üben Sie sich in Toleranz gegenüber Ihrem Körper. Sie müssen nicht sofort alle Pfunde verlieren.
 
Mit Baby beginnt ein neues Leben
Ein Baby bedeutet immer, dass für Sie ein neues Leben beginnt. Während der Schwangerschaft träumen Sie von ihrem kleinen Säugling. Jetzt ist er da und fordert stets Ihre Aufmerksamkeit. Nach der Schwangerschaft müssen Sie Ihr Baby versorgen, während die Hormone verrückt spielen – kein Wunder, dass so viele Mütter an Depressionen leiden. Nach der Schwangerschaft benötigen Sie ausreichend Zeit, um sich auf Ihr neues Leben einzustellen. Ihr Baby fordert Sie mehr, als Sie es sich vorstellt haben.
 
Stillen aktiviert Glückshormone und verbraucht Kalorien
Im besten Fall sollten Sie Ihr Baby stillen. Stillen verbraucht unglaublich viele Kalorien, bis zu 550 am Tag. Während des Stillens produziert Ihr Körper die Hormone Prolaktin und Oxytocin. Sie unterstützen die Rückbildung der Gebärmutter, vermindern das Schlafbedürfnis und senken das Stresshormon Cortisol. Wenn das Stillen gut funktioniert, macht es Mutter und Kind glücklich und hilft beim Abnehmen.
 
Holen Sie sich Unterstützung
Falls Sie Probleme beim Stillen haben und auf die Flasche umsteigen müssen, dann suchen Sie Hilfe bei Müttern mit ähnlichen Erfahrungen. Unterstützung ist für frischgebackene Mütter ein wichtiger Aspekt. Sie brauchen gerade jetzt so viel Hilfe wie möglich. Scheuen Sie sich nicht, Ihren Partner einzuspannen. Wenn ein Partner in Ihrem Leben keine Rolle spielt, brauchen Sie ein soziales Netzwerk. Spannen Sie die Großeltern ein. Bitten Sie Freundinnen um Hilfe! Treten Sie einem Verein für junge Mütter bei!
 
Neue Kleider bringen wieder Stiummung
Nach der Geburt sind Ihnen in der Regel die Umstandskleider zu groß oder die Kleidung, die Sie vor der Schwangerschaft trugen, noch zu klein. Gehen Sie shoppen. Sie müssen nicht Hunderte von Euros für Kleidung ausgeben. Passende Kleider, worin Sie sich wohl und sexy fühlen, befreien Sie von dem Druck, so schnell wie möglich abzunehmen.
 
Die Grundregeln zum Abnehmen
Viel Obst und Gemüse
Soweit es geht auf Zucker verzichten
Vollkornprodukte statt weißes Mehl
Wenn das Baby weint, die Wäsche auf das Aufhängen wartet und der Küchenboden seit Wochen nicht gewischt wurde, liegt der Griff zur Schokolade nahe. Vergeben Sie sich Ausrutscher beim Abnehmen und machen Sie einfach weiter.
 
Überfordern Sie sich nicht!
Nach der Schwangerschaft benötigen Sie so viel Unterstützung wie möglich. Unterbinden Sie alle negativen Kommentare in Ihrem Kopf. Würdigen Sie Ihre Leistung und loben Sie sich selbst! Nur wenn Sie Verständnis für Ihre Lage aufbringen, finden Sie die Disziplin zum Abnehmen.
 
Setzen Sie auf realistische Ziele
Abnehmen auf Dauer erfordert Zeit. Ein realistisches Ziel ist, ein Pfund pro Woche abzunehnen. Statt einer Diät, führt gesunde Ernährung ohne die Kalorien zu zählen gemeinsam mit Bewegung und ausreichender Vitalstoffzufuhr zum Erfolg. Tragen Sie Ihr Baby in einer Tragetasche zum Einkaufen. Der Körperkontakt beruhigt das Kind. Es bekommt im stressigen Alltag die nötige Zuneigung und Sie verbrauchen Kalorien. Gehen Sie täglich mit Ihrem Baby mindestens eine Stunde lang spazieren oder organisieren Sie einen Babysitter und machen Yoga.
 
Nehmen Sie langsam ab!
Jeder hat mal schwache Stunden, besonders Mütter mit kleinen Babys. Sie brauchen Mahlzeiten, die in wenigen Minuten fertig sind. Bananen lassen sich einfacher schälen als Orangen. Trauben können Sie nebenher abzupfen. Tomaten und Gurke schmecken immer gut. Ein Stück Truthahnfilet oder ein Stück Lachs aus der Pfanne mit einem Salat geht schnell und ist figurfreundlich. Wenn Sie sündigen, verzeihen Sie sich: Abnehmen nach der Schwangerschaft ist ein langsamer Prozess. Allein die Rückbildung dauert in der Regel solange wie Sie schwanger waren, regulär 10 Monate. Sie sehen, wie viel Zeit Sie sich nehmen können, in Ruhe abzunehmen. Wichtig ist, sich nicht stressen zu lassen.
 
Gerne stehen wir Ihnen bei eventuellen Rückfragen zur Verfügung.
 
Ihre Apotheke am Antonplatz

Wie schützen wir uns vor Krankheiten ?

18.01.2018
Wie schützen wir uns vor Krankheiten ?
Wie kann das sein, dass so manch einer sich jede Erkältung einfängt, aber andere Menschen wiederum das ganze Jahr vor Gesundheit strotzt? Wieso laufen manche 70-jährige einen Marathon nach dem anderen, während Ihre Altersgenossen einen ganzen Tablettencocktail einwerfen müssen? Der Grund liegt nicht etwa wie viele meinen in den Genen. Nein, wir bestimmen zum größten Teil selbst ob und wie wir alt werden. 
 
Für einen guten Stoffwechsel benötigen Sie ausreichend Vitalstoffe
Jeder Körper besteht aus über 70 Billionen lebenden Zellen. Jedes Gewebe, jedes Organ, jeder Knochen ist aus ihnen zusammengesetzt. Jeden Tag sterben 600 Milliarden Zellen ab und bilden sich wieder neu. Durchschnittlich entsteht alle fünf Tage eine neue Darmschleimhaut und alle drei Wochen regenerieren sich die Leberzellen neu. Jeden Monat erneuert sich unsere Haut einmal komplett. Alle Zeichen zusammen bilden einen einzigartigen Organismus, den es zu versorgen und zu schützen gilt: Unseren Körper #unserkörper #vitalstoffe #vorbeugen 
 
Damit unsere Zellen optimal ihre Aufgaben erfüllen können, benötigen sie neben energiereichen Bausteinen wie Fett, Kohlenhydraten und Proteinen noch viele weitere Substanzen. Man fasst sie unter dem Begriff „Vitalstoffe“ zusammen. Die meisten Vitalstoffe, wie Vitamine, Vitaminoide, Mineralstoffe, Spurenelemente und sekundäre Pflanzenstoffe kann unser Körper nicht selbst herstellen. Das bedeutet, wir müssen sie täglich in ausreichender Menge zu uns nehmen. Aber wozu sind sie eigentlich so wichtig? Wozu brauchen wir 13 Vitamine und 15 Mineralstoffe, acht Aminosäuren, verschiedene Fettsäuren und unzählige sekundäre Pflanzenstoffe? Um dauerhaft fit und gesund zu bleiben?
 
Jede unserer Körperzellen braucht Vitalstoffe um zu wachsen. Sie müssen ihre Aufgaben erfüllen, um sich zu vermehren. Diese Vorgänge fasst man unter dem Begriff „Stoffwechsel“ zusammen. Dabei sind alle Zellen darauf angewiesen, dass alle Bausteine gleichzeitig und in der richtigen Menge vorhanden sind. Ist das nicht der Fall, gerät das System ins Stocken, es läuft nicht mehr so rund, wie es sollte. Die Folgen eines solchen Mangels treten schleichend ein. 
 
Häufige Anzeichen sind: 
 
  • Müdigkeit
  • Abgeschlagenheit
  • fehlende Motivation
  • körperliche Anzeichen wie glanzlose, spröde Haare, unreine Haut, brüchige Nägel
  • Gewichtszunahme / Unterversorgung
 
Viele dieser Hilferufe des Körpers werden kleingeredet oder gar ignoriert, was fatale Folgen nach sich ziehen kann. Wenn sich ein Mangel über längere Zeit manifestiert, entstehen ernste und chronische Krankheiten. Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs, Infektionen und höchstwahrscheinlich die meisten Autoimmunerkrankungen werden dadurch ausgelöst oder zumindest begünstigt.
 
Und um es noch einmal zu verdeutlichen: Rund 85 % aller Todesfälle in Europa gehen auf diese Krankheiten zurück. Ganz zu schweigen von den jahrelangen Schmerzen und Einschränkungen, die sie verursachen.
 
Beugen Sie also rechtzeitig vor! Hören Sie auf Ihren Körper und geben Sie ihm jederzeit alles, was er für einen gesunden Stoffwechsel braucht. Vorbeugen ist in jedem Fall besser als Behandeln. Vorsicht auch bei Diäten. Grundsätzlich lässt sich bei allen Diätformen anfänglich eine gewisse Gewichtsabnahme erzielen. Dies liegt im Wesentlichem am diätbedingtem Flüssigkeitsverlust und an der Mangelernährung nach Plan. Leider werden bei den meisten Diäten die Fettzellen nur kurzzeitig entleert und nicht vollständig abgebaut. Nach der Diät füllen sich die Fettzellen wieder. Das ist der sogenannte Jo-Jo Effekt. 
 
Wissenschaftlich betrachtet ergibt dies folgendes Bild: 
Jede Form der Gewichtsreduzierung löst im Körper verschiedene Stoffwechselvorgänge aus, die noch aus der Frühgeschichte der Menschheit Stammen. Die Drosselung der Energiezufuhr führt zu einer Drosselung der Stoffwechselleistung und zu einer Entleerung der Fettzellen. Gleichzeitig werden wegen der Mangelernährung, eiweißhaltige Zellen wie Muskelzellen abgebaut und der Energietransfer insgesamt verändert.
So kommt es zu einer Verminderung der Leistungsfähigkeit und des Immunsystems. Wir laufen sozusagen auf Sparflamme. 
Eine gute Versorgung mit Vitalstoffen hingegen kann die Fettverbrennung optimal anheizen und die Gefahr eines Vitalstoffdefizits durch Mangelernährung ist gebannt.
Nebenbei hat die Zufuhr von ausreichend Vitalstoffen den Vorteil, dass der Körper nicht so schnell wieder nach Nahrungsaufnahme verlangt, da sein Vitalstoffgehalt ausgeglichen ist.
Heißhunger-Attacken bleiben so aus. 
 
Das Immunsystem: lebensnotwendig aber pflegebedürftig!
Wie ein Schutzwall verteidigen Haut und Schleimhäute den Organismus von außen. Schleim-, Speichel-, Schweiß- und Tränenflüssigkeit spülen Erreger, die sich über Nase, Mund und Augen einschleichen wollen, wieder heraus. Gelingt es den Mikroorganismen trotzdem diese Barriere zu überwinden, stehen im inneren des Körpers Milliarden von Abwehrzellen (weiße Blutkörperchen) sowie verschiedene Immunstoffe bereit, um den Kampf mit den Eindringlingen aufzunehmen. Ein starkes Immunsystem schützt uns aber nicht nur vor Erkältungen und Angriffen von Viren, Bakterien und Co., es leistet noch viel mehr:
Es sorgt beispielsweise dafür, dass entartete Zellen rechtzeitig absterben, bevor lebensbedrohliche Krankheiten, wie Krebs entstehen können. 
Unser Immunsystem muss also ständig aktiv sein, um schädliche Prozesse zu unterbinden.
Gleichzeitig dürfen die Immunzellen aber nicht überreagieren, sonst können sich Autoimmunerkrankungen oder Allergien entwickeln.
Um jederzeit das richtige Maß zu halten und dabei trotzdem schlagkräftig zu bleiben, brauchen die Zellen des Immunsystems eine große Menge an Vitalstoffen. 
Kaum bekannt ist z.B., dass das Immunsystem einen Alterungsprozess unterliegt. Es lässt in seiner Leistungsfähigkeit mit den Jahren nach und wird träger.
Diese Alterung setzt bereits nach der Pubertät ein. Deshalb sollten gerade Menschen in der zweiten Lebenshälfte auf eine gute Versorgung mit Vitalstoffen achten. 
Denn werden einzelne oder mehrere dieser Stoffe in unzureichender Menge aufgenommen, wird das Immunsystem belastet und ist möglicherweise nicht mehr voll funktionsfähig.
Ergänzungen der fehlenden Nährstoffe können das Abwehrsystem hier stärken. 
 
Oxidativer Stress: Wie Antioxidantien unsere Zellen schützen
Jeder Atemzug versorgt uns mit Sauerstoff. Ohne ihn können wir nicht leben. Unsere Zellen können keine Energie erzeugen. Doch genau dabei zeigt der Sauerstoff sein zweites radikales Gesicht. Denn bei der chemischen Reaktion in unserem Organismus entstehen bestimmte „Abfallprodukte“. Freie Radikale sind solche Abfallprodukte auf Basis des „verbrauchten“ Sauerstoffs. Sie sind potenzielle Terroristen denn sie greifen die äußere Schicht unserer Zellen an und zerstören sie. Das lässt die Zelle zu früh altern oder sogar absterben. 
Greifen Proteine im Inneren der Zellen an, die notwendig für Enzyme, Hormone und andere wichtige Botenstoffe sind. Der Stoffwechsel gerät durcheinander, so können chronische Krankheiten entstehen und greifen die Erbsubstanz DNA im Zellkern an. Es kommt zu Zellveränderungen, die Zeile wird nutzlos oder im schlimmsten Fall bösartig. Krebs könnte entstehen. 
 
Klar ist aber auch: Freie Radikale sind ständig in uns, zuhauf und jederzeit. Und sie sind nicht immer schädlich, sondern sogar ein fester Bestandteil des normalen Stoffwechsels solange sie unsere innere Schutztruppe unter Kontrolle hält. Eine gesunde Ernährung ist der Schlüssel zu diesem wichtigen Gleichgewicht. Denn schutzlos ausgeliefert sind wir dem Zuviel an freien Radikalen nicht. Antioxidantien, sogenannte Radikalfänger, können sie an sich binden und damit unschädlich machen. Einen Teil der Antioxidantien kann der Körper selbst herstellen, aber einen Großteil müssen wir über unsere Ernährung aufnehmen. Bestimmte Vitamine, Spurenelemente und sekundäre Pflanzenstoffe sind die wichtigsten Vertreter. 
Eine Ernährung, die arm an natürlichen Antioxidantien ist, kann deshalb zum Problem werden. Sind die freien Radikalen in der Überzahl, entsteht oxidativer Stress. Dabei können die freien Radikale Ihre schädlichen Angriffe auf unsere Zellen ungehindert ausüben. Äußere Einflüsse, wie Zigarettenrauch, Abgase, Ozon, Chemikalien, UV-Strahlen und Medikamente aber auch körperliche Belastung und Stress setzen noch zusätzlich große Mengen an freien Radikalen frei und lassen den Bedarf an Antioxidantien weiter ansteigen.  
 
Säure-Basen-Haushalt und Gleichgewicht: Sauer macht krank
Eine schlechte Ernährung hinterlässt im Körper über Jahre hinweg Spuren. Vor allem tierisches Eiweiß aus Fleisch, Milch, Käse, aber auch Weizenmehlprodukte (Brot, Nudeln) und zuckerhaltige Lebensmittel bilden schädliche Säuren, die sich im Körpergewebe ablagern.
Obst, Gemüse und die meisten anderen pflanzlichen Lebensmittel (außer Getreide) bilden dagegen Basen, die die Säuren neutralisieren können. Unser Blut muss immer leicht im basischen Bereich liegen, sonst kann sich ein lebensbedrohlicher Zustand entwickeln. Solange sich Säuren und Basen ungefähr das Gleichgewicht halten, hat unser Körper meist kein Problem, denn kleine Schwankungen können leicht ausgeglichen werden. 
Überwiegen aber über längere Zeit die säurebildenden Lebensmittel, kommt es zu einer chronischen Übersäuerung. Das stört die Stoffwechselprozesse im Gewebe und Organe können nicht mehr Ihre volle Leistung bringen. Erste Anzeichen dafür sind: Häufige Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Stimmungsschwankungen, Verdauungsprobleme, regelmäßige Kopfschmerzen, Schlafstörungen, aber auch ein schwaches Immunsystem, schlechte Nägel, Haut und Haare sind typische Beschwerden. 
Chronische Krankheiten wie Allergien, Autoimmunkrankheiten, Diabetes, Rheuma; Osteoporose, Psyche Erkrankungen und chronische Schmerzen können durch eine dauerhafte Übersäuerung ausgelöst und/oder verstärkt werden. 

Unser Fazit:
Eine Ernährungsumstellung hilft im wesentlichen immer, denn die Inhaltsstoffe von pflanzlichen Lebensmitteln, vor allem aus Obst, Gemüse und Kräutern, wirken gegen eine Übersäuerung. Gesunde nährreiche Ernährung kann also vor ernsten und chronischen Krankheiten schützen oder Beschwerden lindern. 


Bleiben Sie gesund!
Ihre Apotheke am Antonplatz

Teenagerschwangerschaft? Was nun?

25.01.2018
Selbst noch nicht erwachsen und doch schon Mutter: Es gibt junge Frauen, die unverhofft in diese Lebenssituation geraten. Die Beziehung zu den Vätern ist meist nicht von Dauer. Der Kontakt zur eigenen Familie bricht im schlimmsten Fall häufig ab. Hinzu kommt, die Lebenswelt einer Mutter passt nicht zu Freizeitvorstellungen gleichaltriger Teenager. Lebensumstände werden erforscht, Fördermöglichkeiten ausgelotet, Hilfsangebote koordiniert: Es zählt Schulabschluss, Ausbildungsplätze, Teilzeitjobs. 
 
Teenagerschwangerschaften stellen für die gesamte Familie eine Ausnahmesituation dar. Daher sollten Eltern jedoch nicht gleich in Panik verfallen. Experten raten, dass es Wichtig sei, den werdenden Teenie-Müttern Verantwortungsbewusstsein zuzutrauen. Viele Eltern erleben eine Achterbahn der Gefühle, wenn sie erfahren, dass ihre minderjährige Tochter schwanger geworden ist. Sie sind meist schockiert und nicht selten sauer, fühlen sich dennoch meist schuldig.

Das Gefühl, das eigene Kind nicht gut genug auf das Leben vorbereitet zu haben, macht vielen Eltern schwer zu schaffen. Dazu kommt die Enttäuschung darüber, dass die Tochter nun vielleicht nicht den gewünschten Lebensweg einschlägt. Manche Eltern versuchen, die unangenehme Situation so schnell wie möglich zu beenden. Es kommt demnach vor, dass die Eltern das Mädchen sofort zu einem Abbruch drängen wollen, berichten die Diplompädagogen.
 
Teenager benötigen emotionalen Rückhalt
 Eltern sollten nicht beginnen mit Drohungen oder Vorwürfen zu reagieren, sondern erst einmal Abstand zu gewinnen. Man sollte sich ein bisschen Zeit nehmen, um das Ganze zu verarbeiten, und auf keinen Fall überstürzt handeln. Im ersten Augenblick besteht sonst die Gefahr etwas Falsches zu tun.
Meist haben sich die Jugendlichen bereits Gedanken gemacht, wie sie in mit solch einer Situation umgehen möchten. Man sollte im Gespräch mit ihnen dann die nächsten Schritte klären. Es kann immer hilfreich sein, wenn betroffene Familien sich so schnell wie möglich an eine Schwangerenberatung zu wenden. Um erste Eigenverantwortung zu erleben, sollten Eltern die Jugendlichen ermuntern, den Termin selbst zu vereinbaren. Für schwangere Teenager in Berlin gibt es mittlerweile viele Anlaufstellen, wo Hilfe geboten wird. Neben den Schwangerenberatungsstellen stehen den Familien auch das Jugendamt und Familienhebammen zur Seite.
 
Allerdings sind minderjährige Mütter während der Schwangerschaft und der ersten Zeit nach der Geburt auf die Unterstützung ihrer Eltern angewiesen. Das Elternhaus ist für einen jugendlichen Teenager mit Baby das beste Umfeld, um sich an ihr neues Leben zu gewöhnen. Hier spürt das Mädchen emotionalen Rückhalt durch die Familie und wird zudem nicht aus ihrer gewohnten Umgebung herausgerissen. Voraussetzung ist, dass es beiden Parteien gelingt, sich voneinander zu emanzipieren.
 
Wir möchten darauf aufmerksam machen, dass junge Frauen, die ein Baby erwarten immer Unterstützung benötigen.
 
Wie sie als Eltern mit der Situation umgehen können: 
Die Kinder- und Jugendhilfe hat den gesetzlichen Auftrag, Eltern und andere Erziehungsberechtigte bei der Erziehung zu beraten und zu unterstützen, junge Menschen in ihrer individuellen und sozialen Entwicklung zu fördern und sie vor Gefahren für ihr Wohl zu schützen.
 
Hilfebedarf für Familien in schwierigen Lebenslagen ergibt sich häufig an der Schnittstelle zwischen Gesundheitshilfe und Jugendhilfe.

Mehr Informationen über finden sie hier: 
https://www.berlin.de/sen/jugend/familie-und-kinder/kinderschutz/


Ihre Apotheke am Antonplatz

L`biotica in Ihrer Apotheke am Antonplatz

15.12.2017
Unsere Apotheke am Antonplatz bietet als offizieller Partner L`biotica Produkte an.
L`biotica ist Hersteller von Dermokosmetikprodukten. Diese Produkte helfen, dank der hohen Qualität und Produktstandards, den Charme und die natürliche Sinnlichkeit jeder Frau zu entdecken. Seit 2005 ist L`biotica auf dem polnischen Markt präsent. Mit Stolz erleben auch wir als Apotheke, dass diese Produkte viele Kunden überzeugen, die hohe Qualität, Natürlichkeit und Wirksamkeit von Kosmetikwaren schätzen. L`biotica gewinnt somit auch unser Vertrauen. 

BASIEREND AUF DEM AKTUELLEN WISSENSSTAND DER KOSMETIK- UND BIOTECHNOLOGIEBRANCHE, HAT DAS LABOR VON L`BIOTICA REZEPTUREN FÜR KOSMETIKPRODUKTE ENTWICKELT, DIE HAUT- UND HAARUNVOLLKOMMENHEIT JEDER ART BESEITIGEN. 

Die originale Rezeptur bietet Garantie und Sicherheit:
• Parabenfrei 
• SLS-FREI (SODIUM LAURYL SULFATE)
• GLYCOLFREI 

Entdecken Sie exklusive Produktserien von L`Biotica und lassen Sie sich von unseren Apothekern beraten.
 
Ihre Apotheke am Antonplatz

Linie PROFESSIONAL THERAPY von L`Biotica

15.12.2017
Die Linie PROFESSIONAL THERAPY verbindet:
1.LEIDENSCHAFT FÜR KOSMETIK 

2. KNOW-HOW UND ERFAHRUNG IM PHARMABEREICH
3. UNTERSTÜTZUNG DES HAIRSTYLING-WELTMEISTERS 


Die Serie PROFESSIONAL THERAPY wurde über mehrere Jahre entwickelt. Sie wurde auf der langjährigen Erfahrung aufgebaut, die L`biotica in der Kosmetik- und Pharmaindustrie gewonnen hat und kooperieren mit Hairdressing-Weltmeister, Pawel Matracki (Frankfurt 2014), dessen Empfehlung für L`Biotika ein Qualitätssiegel für die Marke darstellt. 

PROFESSIONAL THERAPY ist ein Ergebnis aus großer MARKTERFAHRUNG und konzentriert sich auf die Bedürfnisse von Frauen.
HOHE EFFIZIENZ DES PRODUKTS, leichte Anwendung und luxuriöse Struktur kreieren ein harmonisches Erlebnis selbst bei den anspruchsvollsten Anforderungen. 

Symbol der neuen Serie ist die Lotus Blume – in der Kultur des Ostens anerkannt als Symbol des weiblichen Charmes und der Schönheit. 

SILK & SHINE EVERYDAY
Verleiht dem Haar einen tiefen Glanz, nährt den Haaransatz und fördert den Wiederaufbau. Das Haar wird glänzender, stärker und geschmeidiger. 
FÜR WELCHES HAAR? 
  • glanzloses, stumpfes Haar 
  • trockenes, steifes Haar 
  • lebloses Haar

VOLUME EVERYDAY
Verleiht dem Haar mehr Volumen und Leichtigkeit, fördert den Aufbau und stärkt. Das Haar wird kräftig, glänzend und bekommt mehr Fülle. 
FÜR WELCHES HAAR? 
  • feines, dünnes Haar 
  • lebloses Haar 
  • schweres, formloses Haar 

COULOR EVERYDAY
COLOUR line für coloriertes Haar schützt vor dem Verblassen der Haarfarbe. Es verleiht den Haarfasern die schonende Schicht, die vor Schäden schützt. 
FÜR WELCHES HAAR: 
  • coloriertes und strapaziertes
    Haar 
  • durch Färbung und Styling
  • geschwächtes Haar 

REPAIR EVERYDAY
Die REPAIR-Linie enthält einen einzigartigen Komplex von aktiven Inhaltsstoffen, die tief in das Haar eindringen und die natürliche Haarsubstanz wieder aufbauen. Ergebnis: Die Haarstruktur ist regeneriert, das Haar wird befeuchtet, flexibel und leuchtend. 
FÜR WELCHES HAAR? 
  • trockenes, sehr strapaziertes Haar 
  • bei Haarausfall 
  • durch Styling geschwächtes Haar
Sprechen Sie uns gerne an, wir nehmen uns die Zeit für Sie.

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Die besten Hausmittel Kopfschmerzen zu lindern oder gar vorzubeugen

22.11.2017
Leiden Sie oft an Kopfschmerzen oder Migräne? Oftmals greifen wir bei Kopfschmerzen schnell zur Tablette. Ab und zu oder bei starken Schmerzen ist das auch richtig. Jedoch gibt es viele andere Möglichkeiten Kopfschmerzen zu lindern oder gar vorzubeugen. Wenn sie regelmäßig an Spannungskopfschmerzen leiden, sollten Sie über alternative Verfahren nachdenken. Wir stellen Ihnen die besten Hausmittel gegen Kopfschmerzen vor: 
 
  • Muskulatur wird entspannt durch Wärme: Kopfschmerzen können durch eine verkrampfte Muskulatur in Rücken und Nacken ausgelöst werden. Ein warmes Vollbad wirkt Wunder, die Verkrampfungen zu lösen und die Kopfschmerzen zu lindern. Ideal ist eine Wassertemperatur von 38 Grad. Für eine noch bessere Durchblutung der Muskulatur empfehlen wir Badezusätze wie Rosmarin. Wenn Sie gerade keine Zeit für ein Bad finden, können Sie die Muskulatur auch durch eine Föhn-Massage entspannen. Stellen Sie den Föhn dafür auf ‚warm‘ und lassen Sie den Luftstrom einige Minuten lang um den Hinterkopf, den Nacken und die Schultern kreisen.
  • Kalter Waschlappen: Stirn und ruhen Sie sich ein paar Minuten aus. Alternativ können Sie den Kopf auch kurz unter kaltes Wasser halten oder gleich ganz unter die Dusche springen. Kaltes Wasser kann allerdings nicht nur bei äußerer, sondern auch bei innerer Anwendung helfen, die Kopfschmerzen zu vertreiben. 
  • Spaziergang in der frischen Luft: Das erfrischt und sorgt dafür, dass der Kopf mit ausreichend Sauerstoff versorgt wird. Bei Migräne sollten Sie allerdings besser auf Bewegung verzichten, da sich die Beschwerden dadurch meist verschlimmern. Bewegung hilft auch bei Spannungskopfschmerzen. Spezielle Nacken und Schulter Dehnübungen können bereits bestehende Verspannungen schnell lösen.
  • Kaffee bekämpft den Schmerz: Kaffee steigert die Durchblutung des Gehirns und kann dadurch die Kopfschmerzen lindern. Besonders wirksam sind starke Kaffeesorten wie Espresso oder Mocca und einem Spritzer Zitrone, auch bei Migräne-Attacken super geeignet. Besonders wirksam ist die Behandlung mit Kaffee bei Menschen, die generell wenig oder gar keinen Kaffee trinken. 
  • Trinken, Trinken, Trinken: Meistens sind die Beschwerden Folge einer zu geringen Flüssigkeitsaufnahme. Trinken Sie daher genügend über den Tag verteilt mindestens zwei Liter Wasser und zusätzlich Tee.
  • Richtige Ernährung beugt Kopfschmerzen vor: Um Kopfschmerzen den Laufpass zu geben, sollten Sie nicht nur genug trinken, sondern auch ausreichend essen. Am besten Vollkornprodukte, da diese den Blutzuckerspiegel über einen längeren Zeitraum stabil halten und Kopfschmerzen keine Chance haben. Sie sind außerdem reich an Magnesium, das die Nerven beruhigt und Muskeln entspannt. Wenn Sie häufiger unter Kopfschmerzen leiden, sollten Sie süße und fettige Lebensmittel meiden. Wenn sie durstig sind, trinken sie immer Wasser, meiden sie in diesem Fall süße Säfte und Softdrinks. Säfte sind keine Durstlöscher, sondern Zwischenmahlzeiten.
  • Pfefferminzöl lindert Kopfschmerzen: Tragen Sie das Öl einfach auf die Schmerzpunkte an Schläfe oder Stirn auf und lassen Sie es dort einwirken. Durch das Öl wird die Muskulatur entkrampft und die Kältesensoren aktiviert. So lassen die Kopfschmerzen meist zügig nach. Wenn Sie Allergiker sind, sollten Sie das Pfefferminzöl zuerst an einer unauffälligen Stelle testen. 
  • Entspannung ist das A & O: Wenn Sie merken, dass Sie Kopfschmerzen bekommen, sollten Sie sofort die Arbeit für einen Moment liegen lassen. Gönnen Sie ihrem Körper eine Pause und nutzen ein paar Entspannungs- oder Atemübungen für eine progressive Muskelentspannung. Wenn Sie etwas mehr Zeit haben, kann ein kurzes Schläfchen wahre Wunder wirken. Gut geeignet ist ein Power-Nap von höchstens 20 Minuten. 
  • Druckmassage: Versuchen Sie es bei Kopfschmerzen mit einer sanften Druckmassage: Legen Sie Ihre Finger auf die Schmerzpunkte an den Schläfen oder an der Stirn. Auch das Massieren des Druckpunktes zwischen den Augen kann helfen, die Schmerzen zu lindern. Halten Sie den Druck für mindestens 30 Sekunden aufrecht. Die kleine Massage können Sie anschließend beliebig oft wiederholen. Wenn Sie häufiger unter Spannungsschmerzen leiden, kann Ihnen eventuell auch eine Akupunktur-Behandlung helfen. Wenden Sie sich dazu an einen Heilpraktiker und lassen Sie sich von diesem beraten.
  • Tabletten bei starken Schmerzen: Wenn Sie starken Kopfschmerzen haben und der Kopf einfach nur brummt, greifen Sie ruhig zu einer Kopfschmerz-Tablette. Zu beachten ist, dass Sie nicht zu oft Kopfschmerz-Tabletten einnehmen. Wer an mehr als zehn Tagen pro Monat Schmerzmittel einnimmt, riskiert dadurch Schmerzmittel bedingte Kopfschmerzen, was die Beschwerden nur noch verschlimmert.
  • Bei häufigen Beschwerden zum Arzt: Sollten sie oft unter Kopfschmerzen leiden oder die Schmerzen besonders stark sind, ist ein Arztbesuch empfehlenswert. Kopfschmerzen können nämlich auch durch eine Sehschwäche sowie durch Fehlbelastungen im Kiefer ausgelöst werden. Deshalb ist neben dem Hausarzt eventuell auch ein Besuch beim Augenarzt sowie beim Zahnarzt ratsam. 
Sprechen Sie uns gerne zu diesem Thema an, wir stehen Ihnen jederzeit mit Rat und Tat zur Seite. Wir wünschen wir Ihnen eine angenehme vitale Woche. Bleiben Sie gesund!
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Vitamin D Mangel !?!

05.12.2017
Für unseren Körper ist die Sonne ohne Zweifel, die beste und natürlichste Quelle für Vitamin D. Es ist wohlgemerkt das einzige Vitamin, dass unser Körper durch Sonneneinstrahlung selbst bilden kann. Von Kopf bis Fuß spielt dieses Vitamin eine Große Rolle. Es ist für den Calcium- und Phosphatstoffwechsel äußerst wichtig und somit für Zähne und die Knochen.

Ein Mangel der jährlich saisonal wiederkehrt führt vermutlich zu einem erhöhtem Risiko für Infekte und allgemein zu einer höheren Sterblichkeit. Bei Kindern führt ein Schwerer Mangel zu einer Rachitis. Eine Rachitis lässt die Knochen weich bleiben welches zur folge hat das sie sich verformen was z.B. zu sogenannten  X- oder O-Beinen führen kann. Daher bekommen Säuglinge und Kleinkinder ab der ersten Lebenswoche bis zum Ende des ersten Lebensjahres Vitamin-D-Tabletten. Bei älteren Menschen steigt bei niedrigem Vitamin D Spiegel zudem das Risiko für Knochenbrüche falls Sie stürzen.

Indem Zeitraum von März bis Oktober kann in unseren Breiten bei fast wolkenlosem Himmel Vitamin D über die Haut gebildet werden. Die Sonne steht in diesen Monaten in einem guten Winkel zur Erde so dass genügend energiereiche UVB-Strahlen zu uns durchdringen und unser Vitamin D Speicher im Körper tatsächlich aufgefüllt wird. 80% des Vitamin D werden unter Einfluss von Sonnenstrahlung in der Haut gebildet und 20% müssen wir über die Nahrung aufnehmen. Fische wie Hering, Aal oder Makrele sind durch ihren hohen Fettanteil gute Vitamin D Lieferanten, genauso wie Milch, Butter, Eigelb und Fleisch. 
Geht man von einem täglichen Bedarf von 4.000 IU (IU = International Units) aus, müsste man täglich 100 bis 160 Eier (25-40 IU/Ei) oder 1,6 Kg Lachs (250 IU/100 g) zu sich nehmen. Und dies sind die Nahrungsmittel mit einem hohen Vitamin-D-Gehalt. Sie sehen es ist kaum möglich diesen bedarf über die Nahrung zu decken.

Ältere Menschen sind häufig von ein Vitamin D Mangel betroffen, da sie sich im Alter meist weniger im Freien aufhalten und die Fähigkeit der Haut, Vitamin D bilden zu können, nachlässt. Auch Menschen mit dunkler Hautfarbe sind betroffen, aufgrund des Hautfarbstoffs Melanin, bilden sie weniger Vitamin D. Menschen, die aus religiösen oder kulturellen Gründen nur komplett bekleidet das Haus verlassen, leiden öfter unter einem Vitamin-D-Mangel. Bei den genannten Risikogruppen kann es sinnvoll sein, mit einem Arzt über einen möglichen Vitamin-D-Mangel zu sprechen. Menschen, die nicht zu den oben genannten Risikogruppen gehören, speichern in den Sommermonaten meist überschüssiges Vitamin D im Muskel- und Fettgewebe. Dieses gespeicherte Vitamin D wird dann bei einem Mangel in den lichtärmeren Wintermonaten ausgeschüttet.

Sprechen Sie uns zu diesem Thema an, wir stehen Ihnen jederzeit zur Verfügung.

Bleiben Sie gesund!
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Die krankhafte innere Unruhe: Wenn Körper und Geist ständig überstrapaziert werden und was wir dagegen tun können

07.11.2017
Nur wenige Menschen können stets die Ruhe selbst sein und kennen Phasen der inneren Unruhe, Nervosität und Anspannung überhaupt nicht. In den meisten Fällen gibt es wiederum andere Menschen, die solche Zustände nur zeitweise erleben, zum Beispiel wenn eine entscheidende Prüfung ansteht oder  ein wichtiger Termin. Aber verschiedene Belastungen im Alltagsleben können sich ebenfalls angehäuft haben. Gut, wenn das Ende solcher Phasen absehbar und/oder der nächste Erholungsurlaub schon in Sichtweite ist.

Wirklich belastend und krankhaft wird es, wenn innere Unruhe und Nervosität Dauerzustand sind. Fühlt man sich stets gehetzt, gereizt, angespannt und rastlos, verspürt und hegt gleichzeitig aber den großen Wunsch vor dem Alltagstrott zu flüchten, ist dieses bereits ein Notsignal unserer Psyche. Wenn sogar in Ruhephasen das Kopfkino nicht mehr zum Stillstand kommt, der Schlaf unzureichend und schlecht ist und sich körperliche Symptome wie Herzklopfen, chronische Verspannungen, Zähneknirschen und vermehrte Schweißproduktion zeigen, sollte man sich spätestens Gedanken machen. Oft wird dies noch mit Angstgefühlen begleitet und man bekommt das Gefühl, alles könne den Bach runter gehen. Im Umgang mit Menschen ist man nur noch hektisch und übellaunig, ist kaum noch in der Lage, freundlich und gelassen mit anderen zu kommunizieren. Später, aber sicher ziehen sich Ihre Mitmenschen dann genervt zurück – und die Betroffenen fühlen sich in ihrem ganzen Elend nun auch noch allein gelassen und missverstanden.

Was sind die Auslöser ?
Die gesunde Balance zwischen An- und Entspannung ist bei Menschen, die unter chronischer innerer Unruhe leiden, nachhaltig gestört. Wie kann es dazu kommen? Die Antworten liegen auf der Hand: Unser modernes Leben, was Hochleistung erfordert, in dem viele immer unter Druck stehen, die häufige Doppel- oder Vielfachbelastung durch Beruf und familiäre Verpflichtungen, zu wenig gesunder Ausgleich durch Bewegung, Sport und einer gesunden Ernährung. Dazu kommt eine fast dauerhafte Reizüberflutung durch Handys, Computer, TV und Radio.

„Ständig irgendwie unruhig“? Auch körperliche und psychische Erkrankungen können dahinterstecken
Neben Dauerstress und seelischen Ursachen können sich auch psychische Erkrankungen der Auslöser sein. Hinzu kommen auch einige körperliche Funktionsstörungen und Erkrankungen in Frage:
  • Überfunktion der Schilddrüse (Hyperthyreose)
  • Bluthochdruck (Hypertonie)
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen    
Was man gegen Dauerstress und innere Unruhe tun kann:
  • Zeitfresser und Stressfaktoren aufspüren: Eine kleine Hilfestellung bietet eine Liste anzulegen, auf der der Tagesablauf priorisiert wird. So kann man schnell Dinge identifizieren, klarer Denken. Die „Stresser“ und „Zeitfresser“ können dann nach und nach aus der Liste entfernt werden, sodass am Ende nur noch die kleinen „unwichtigen“ Dinge stehen bleiben.
  • Bewegung an der frischen Luft: Der Einfluss der Natur wirkt beruhigend auf Körper und Seele ist längst wissenschaftlich erwiesen. Ein Spaziergang im Grünen geben uns Energie und helfen, von allen Stressfaktoren abzukommen. Optimal entspannend ist es auch, mal barfuß durch Sand, Gras, Moos und Laub zu gehen und dieses Gefühl ganz bewusst wahrzunehmen. Wem es schwer fällt rauszukommen, sollte versuchen z.B. erst einmal eine Stunde an einem festen Wochentag dafür  zu bestimmen und sich von Zeit zu Zeit steigern. Wer den positiven Effekt mehrfach gespürt hat, steht nach einer Weile immer bereitwilliger von der Couch auf, sogar dann auch mal bei Regen.
  • Atemübungen: Bereits fünf Minuten am Tag, die man zum bewussten, tiefen Ein- und Ausatmen nutzt, können wahre Wunder wirken. Es genügt, sich entspannt hinzusetzen oder auch hinzulegen und bewusst tief Luft zu holen, indem man in den Bauch hineinatmet. 
  • Entspannungsbäder mit ätherischen Ölen: Ein heißes Bad, dem ein paar Tropfen ätherischer Öle zugegeben werden, wirkt garantiert beruhigend und ausgleichend. Fertige Badezusätze mit entspannenden Inhaltsstoffen gibt es z.B. in der Apotheke.
  • Akupunktur: Die traditionelle chinesische Medizin (TCM) wendet häufig Akupunkturbehandlungen gegen Erregungszustände an. Erfahrene TCM-Therapeuten kann man bei seiner Krankenkasse erfragen.
  • Entspannungstechniken und -behandlungen: Techniken wie progressive Muskelentspannung nach Jacobson und Yoga, aber auch Entspannungsmassagen haben sich bereits häufig als wirksame Gegenmittel bei innerer Unruhe bewährt. Zu den Entspannungstechniken gibt es zahlreiche Kursangebote, z.B. in der Volkshochschule.
  • Ruhe statt Musik/TV: Die alltägliche Reizüberflutung, die anhaltende innere Unruhe, Nervosität und Reizbarkeit werden durch künstliche Geräuschquellen ausgelöst. Ruhe tut gut und macht uns gesund! Statt sich am Feierabend oder am Wochenende vor dem Fernseher und dem Computer zu setzen, am Handy zu kleben oder ständig Musik im Hintergrund laufen zu lassen, sollte man regelmäßig bewusst alle künstlichen Geräuschquellen ausschalten. Am Anfang scheint die Stille, weil sie so ungewohnt ist, vielleicht beunruhigt. Aber wenn man sich langsam daran gewöhnt, wird man immer mehr ihre wohltuende, entspannende Wirkung spüren.

Und wenn all das nicht hilft? Hilfe beim Profi suchen!
Wer das Gefühl hat körperlich und seelisch mit seinen Belastungen nicht fertig zu werden und gegen die innere Unruhe anzukommen, sollte sich nicht scheuen, professionelle Hilfe zu suchen. Die erste Anlaufstelle ist der Hausarzt, sofern man eine vertrauensvolle Beziehung zu ihm hat. Der Arzt kann zunächst untersuchen, ob als Ursache für die innere Unruhe eine körperliche Störung diagnostiziert. Schließt er das aus, kann er ggf. weitere Maßnahmen empfehlen, z.B. eine Psychotherapie oder ein Coaching. Sprechen Sie uns gerne an, wir finden eine Lösung!
In jedem Fall gilt: Innere Unruhe muss kein Dauerzustand bleiben – es gibt zahlreiche Mittel dagegen. 

Tipps zur richtigen Ernährung im Winter und wie Vitamine und Mineralien Ihr Wohlbefinden steigern können 

24.10.2017
Viele Menschen bevorzgen im Winter deftige Speisen, weil sie als wärmend und sättigend gelten. Eine ausgewogene Ernährung bleibt dann meist auf der Strecke, da meist bei deftigen oder süßen Speisen eine ausreichende Menge an Gemüse, Obst und Salat zu kurz kommen. Beliebt im Winter sind vorallem Süßigkeiten, wie Schokolade oder Kekse. Tee wird wird durchschnittlich auch etwas mehr konsumiert, aber insgesamt nimmt jeder Dritte in der kalten Jahreszeit weniger Flüssigkeit zu sich, als man eigentlich sollte.

Sie müssen im Winter nicht auf deftige Speisen verzichten, es kommt auf die Ausgewogenheit und Vielfalt in Ihren Mahlzeiten an, die dazu beiträgt gesund und fit durch den Winter zu kommen. Wählen Sie Nahrungsmittel oder Gewürze, die Sie von innen wärmen wie z.B. Radieschen, Zwiebeln, Ingwer, Pfeffer oder Chilli. Als Zutat für Ihr nächstes Essen sollte das etwas Schwung und Abwechslung bringen, welche in erster Linie hillft den Winter gesund zu überstehen. Saisonale Lebensmittel wie Kohl, Lauch, Schwarzwurzeln und Steckrüben, aber auch Äpfel, Birnen und Nüsse liefern für die kalte Jahreszeit wichtige Vitamine und Mineralstoffe die uns fit und vital halten. Nüsse sind dazu, genauso wie Lachs oder Leinsamen Öl, auch noch reich an Omega-3-Fettsäuren, welches entzündungshemmend auf den Körper wirkt. 

Vitamine sind genau wie Mineralien unverzichtbar für die Gesundheit. Doch was ist eigentlich der Unterschied zwischen Ihnen? Er liegt vor allem im Ursprung. Vitamine sind organische Stoffe die aus Pflanzen und Tieren stammen. Mineralien stammen hingegen aus anorganische Stoffen der toten Natur, wie zum Beispiel Steine und Sand. Pflanzen und Wasser nehmen Mineralien über die Erde auf. Menschen und Tiere nehmen diese dann über die Nahrung und die Getränke auf. Deswegen ist es sehr wichtig auf welchem Untergrund die pflanzen wachsen. 
Mineralien unterscheidet man zwischen Mineralien und Spurenelementen. Von den Mineralien benötigen wir täglich Grammzahlen, wobei wir von den Spurenelementen meist nicht mehr als Mikro- oder Milligrammzahlen benötigen. Auch wenn in Deutschland die Wenigsten an einem Mineralienmangel leiden, gibt es Bevölkerungsgruppen, die einem erhöhten Risiko eines Mineralienmangels ausgesetzt sind, wie z.B. Kinder und Jugendliche in der Wachstumsphase, Frauen während der Schwangerschaft oder der Stillperiode, aber auch in den Wechseljahren sowie ältere und kranke Menschen. 

Spezielle Produkte in unserer Apotheke versorgen den Körper unter anderem mit wichtigen Nährstoffen in besonderen Lebenssituationen. Bei folgenden Nährstoffräubern, kann die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln einen sinnvollen Beitrag leisten, um auch in besonderen Fällen umfassend versorgt zu sein:
  • In Stresssituationen benötigt unser Körper viel mehr wasserlösliche Nährstoffe (C und B-Vitamine), die dazu beitragen, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen.
  • Alkohol bringt das Vitamin C- und B-”Konto” zum Schmelzen
  • Raucher
  • Der heutige Ernährungs- und Lebensstil befindet sich im Wandel. Wir arbeiten viel und stehen oft unter Strom. Es gibt immer weniger Zeit für die Planung und Vorbereitung von Mahlzeiten. Eine ausgewogene Ernährung ist dann oft nicht durchführbar.
  • Wir Menschen essen zu viel, zu süß, zu fett, zu salzig – sagen Ernährungsexperten. Wer gerne mal schlemmt, steuert mit einer Diät dagegen. Eine ausgewogene Ernährung bleibt dabei oft aus.
  • Alter ab 50 Jahre
So können Stress, die regelmäßige Einnahme bestimmter Medikamente, Krankheiten, Alkohol, Sport oder unregelmäßiges Essen dazu führen, dass das Nährstoffkonto strapaziert und geleert wird.

Weitere Nährstoffräuber
  • Medikamenteneinnahme und chronische Erkrankungen
  • Immunsystem
  • Sport
Weitere Tipps für den Winter
Orangen, Zitronen und Grapefruits sind sehr gute Vitaminspender im Winter, aber aufgepasst! Sie haben die Eigenschaft den Körper zu kühlen. Diese Früchte wachsen nur dort, wo es heiß ist und die Menschen eine Abkühlung gebrauchen könnten. Ein schlauer Zug von Muttternatur. Das gleiche gilt für Trockenobst. 
Dunkle Schokolade und reife Bananen mit Nüssen. Sie enthalten Tryptophan, eine Vorstufe des Glückshormons Serotonin.

Schlaf tut gut, nicht nur wenn man krank ist. Auch um der Erkältung vorzubeugen, sollten Erwachsene mindestens sieben, Grundschulkinder sogar rund zehn Stunden pro Tag schlafen. Alles was regelmäßig drunter liegt, schwächt das Immunsystem, da der Stoffwechsel nicht mehr optimal arbeiten kann. Im Schlaf kreist das Stresshormon Cortisol, das die Immunabwehr bremst, nur noch reduziert im Körper. Außerdem schütten wir nachts Wachstumshormone aus, die auch für die Wundheilung gebraucht werden.

Kommen Sie gesund und munter über den Winter. Wir beraten Sie gerne persönlich in unserer Apotheke und nutzen Sie die Vorteile einer Kundenkarte.

Ihre Apotheke am Antonplatz

Vitamine und ihre Wirkung in unserem Körper

06.10.2017
Vitamine sind organische Verbindungen, die der Organismus nicht selbst herstellen kann.
Vitamine müssen mit der Nahrung aufgenommen werden und sind essentiell lebensnotwendig.

Aufgaben der Vitamine:
  • Nahrung (Kohlenhydrate, Proteine, Eiweiß usw.) richtig verwerten
  • guter Stoffwechsel
  • starkes Immunsystem
  • Knochenaufbau
  • Zellenaufbau
  • Blutkörperchen
Kranke, geschwächte und alte Menschen leiden bei nicht auszureichender Vitaminzufuhr an Immunschwäche und sollten zusätzliche Vitaminpräparate zu sich nehmen. Junge Menschen in der Wachstumsphase, auch gestresste Menschen, Veganer, Vegetarier leiden öfter an Magen-Darm Erkrankungen bei einem nicht gesunden Vitamin Haushalt.
Raucher benötigen besonders viel Vitamin C.
Eine Überdosierung mit Vitaminen ist nur ei den Vitaminen A und D möglich. Sie kann gefährlich werden und zu Vergiftungserscheinungen führen.

Um besser zu verstehen, wie der Körper Vitamine besser aufnehmen kann und wie wichtig es ist immer auf eine richtige Vitamin Zufuhr zu achten, schauen wir uns mal an, was einzelne Vitamine so können:

Vitamin A
Vitamin A ist besonders bedeutsam für den Sehvorgang. Hierbei hat Vitamin A vor allem Auswirkungen auf das Nachtsehen – ein Mangel kann zur Nachtblindheit führen. Dies ist darauf zurückzuführen, dass Vitamin A die Vorstufe für verschiedene Sehfarbstoffe darstellt und deshalb für die Farbunterscheidung sowie die Hell- und Dunkelunterscheidung von entscheidender Bedeutung ist. Daneben nimmt Vitamin A auch Einfluss auf den Aufbau der Haut und der Schleimhäute, indem es das Zellwachstum fördert. Zudem beugt es in den Hautzellen Schädigungen der DNA vor beziehungsweise unterstützt die Reparatur von vorliegenden Schäden. Darüber hinaus ist Vitamin A auch entscheidend an der Bildung neuer Erythrozyten beteiligt.
Da Vitamin A das Wachstum der Haut und der Schleimhäute fördert, hat es auch eine positive Wirkung auf unser Immunsystem – denn sind die Haut und die Schleimhäute gesund, können Bakterien oder Viren schwerer in unseren Körper eindringen. Zudem erhöht Vitamin A auch die Zahl der Leukozyten und stärkt somit unser Immunsystem. Deswegen steigt bereits bei einem leichten Vitamin A-Mangel die Gefahr, zu erkranken, um das Zwei- bis Dreifache an. Vitamin A ist wichtig für unsere Knochen.
Vitamin A ist auch an verschiedenen Stoffwechselprozessen in unserem Körper beteiligt. Es nimmt vor allem Einfluss auf den Proteinstoffwechsel, aber auch auf den Fettstoffwechsel. Aufgrund seiner Beteiligung am Proteinstoffwechsel kann eine eiweißreiche Ernährung einen Vitamin A-Mangel zur Folge haben.
Eine ausreichende Versorgung mit Vitamin A ist vor allem für Kinder von großer Bedeutung. Denn Vitamin A nimmt Einfluss auf den Aufbau und das Wachstum unserer Knochen und spielt vor allem für den Heilungsprozess von Knochenbrüchen eine entscheidende Rolle. Aber auch für Erwachsene ist Vitamin A wichtig, da es bei der Synthese von Östrogen und Testosteron eine wichtige Rolle spielt. Zudem nimmt es Einfluss auf die Oogenese sowie die Spermatogenese und auch die Anzahl sowie die Form der Spermien hängen von der Versorgung mit Vitamin A ab.

Vitamin B 6
Herz, Gehirn und Leber können ihre Funktion nur dann erfüllen, wenn immer genügend Vitamin B6 zur Verfügung steht. Es ist auch ein Baustein der Botenstoffe, die für die Reizübertragung zwischen Nervenzellen verantwortlich sind.
Das Vitamin B 6 wirkt gegen Schwangerschaftsübelkeit und lindert Menstruationsschmerzen. Ein erhöhter Bedarf besteht bei Einnahme der Antibabypille, der Einnahme von Tuberkolosemedikament, bei stark eingeschränkter Kalorienzufuhr, beiDiäten Fundbei langfristigem Alkoholmissbrauch.

Vitamin B9 oder Vitamin M, Folsäure
Folsäure wird von Vitamin B12 aktiviert und ist  verantwortlich für die Reifung der roten Blutkörperchen, aber ist auch für den Eiweißstoffwechsel von Bedeutung. Außerdem ist es wichtig für die Zellteilung und stellt einen wichtigen Baustein der Erbinformation dar.
Vitamin B12 ist vorallem gut bei trockener und rissiger Haut, verbessert die Wundheilung, erhöht das Feuchtighaltevermögen der Haut und zusammen mit Vitamin C verhilft es zur Aufhellung von Pigmentflecken. Ein erhöhter Bedarf besteht in der Schwangerschaft und Stillzeit, bei Einnahme von Schlafmitteln und Antibiotika.

Vitamin B 12 (Cobalamin)
Vitamin B12 ist das einzige wasserlösliche Vitamin, das im Körper gespeichert werden kann. Es kann nicht direkt durch den Darm aufgenommen werden, sondern muss sich vorher mit einer von der Magenschleimhaut ausgeschiedenen Substanz, dem sogenannten instrinsic factor, verbinden.
Meist ist die Ursache für Mängelzustände eine Erkrankung der Magenschleimhaut, die mit einer Verdünnung und Funktionsstörung derselben einhergeht. Dadurch wird zu wenig instrinsic factor gebildet, folglich wird zu wenig Vitamin B12 über den Darm aufgenommen, was zu einer Störung der Blutneubildung und zu einer Blutarmut führt.

Vitamin B12 wirkt vor allem bei Stoffwechselvorgängen mit, die mit der Zellteilung und dem Wachstum zu tun haben.
In der Kosmetik findet Vitamin B12 Hilfe bei atrophischer Haut, Faltenbildung, Schwerkraftfalten, Couperose, Teleangiektasien, Rosazea, Cellulite und Bindegewebeschwäche.

Vitamin C, Ascorbinäure
Es hat viele Schutzfunktionenund ist wichtig für den Aufbau von Bindegewebe, Zähnen, Zahnfleisch und Knochen.
Neben seiner Wirkung als Konsum bei der Produktion von Bestandteilen des Bindegewebes und von Zähnen, Zahnfleisch und Knochen, sowie der Gallensäure, unterstützt Vitamin C das Immunsystem. Seine Hauptfunktion ist die antioxidative Wirkung. Vitamin C hemmt unter anderem die kerberregenden Nitrosamine (Antioxidation). Es ist außerdem an der Eisenverwertung im Körper beteiligt.
Vitamin C ist meist mit Vitamin E und A zusammen ein Radikalfänger und sorgt für eine positive Ausstrahlung Es kräftigt das Haar, wirkt gegen eine frühzeitige Faltenbildung und regt die Kollagenneubildung an.

OPC
Oligomers Proanthocyanidine

Seine hervorragenden Wirkungen auf unsere Gesundheit ist faszinierend:
  • schützt vor aggressiven Radikalen
  • wirkt 18x so stark wie Vitamin C
  • wirkt 50x so stark wie Vitamin E
  • verstärkt die Wirkung von A, C, E
  • unterstützt unser Herz- und Kreislaufsystem, Blutdrucksenkung
  • stabilisiert die Blutgefäße und Blutkapillaren
  • verringert Ablagerung von LDL-Cholesterin und wirkt Arteriosklerose entgegen
  • kräftigt das Immunsystem
  • wirkt den Alterungsprozess entgegen
  • entzündungshemmend
Vorkommen in Schalen und Kernen von Obst und Gemüse: Äpfel, Erdbeere Heidelbeere, Kirschen, Weintrauben, Orangen, in der Schale von Erdnüssen und Zwiebeln, Rotwein, Traubenkernöl. Da OPC in den Schalen vom Obst und Gemüse vorkommt, kann unser Körper OPC nicht aufnehmen. Schalen bestehen aus Zellulose, über deren Enzyme wir nicht verfügen. Wer sich jedoch ausreichend informiert, kann trotzdem davon profitieren. Sprechen Sie uns an.

Vitamin D
Sammelbegriff für mehrere Verbindungen. Für den Mensch besonders wichtig: Vitamin D2 und Vitamin D3. Sie wirken im Körper als Hormone. Bei ausreichender Sonnenbestrahlung bildet die Haut Vitamin D in einer Menge, die den Bedarf des Körpers deckt. Vitamin D spielt eine wichtige Rolle im Kalziumhaushalt und reguliert den Auf- und Abbau des Knochens.

Vitamin D verhindert bei Kindern die Knochenerkrankung Rachitis. Früher wurde das Vitamin D mit Lebertran zugeführt, heute gibt es geschmacksneutrale Tabletten, die sogenannte Rachitisprophylaxe. Dies ist wichtig für den Knochenwachstum.
Vitamin D wird im Fettgewebe und im Muskelgewebe gespeichert.
Vitamin D findet seine Anwendung in Vitamin-Cremes, Seborrhoe, Anne, Osteoporose, Gelenk- und Knochenschwäche, Krebserkrankungen und Autoimmunerkrankungen.

Vitamin E
Vitamin E findet folgende Anwendung:
  • Verbesserung des Hautoberflächenreliefs
  • Feuchthaltefaktor, Steigerung des Feuchthaltevermögens der Hornschicht
  • Entzündungshemmend, wundheilend
  • Erhöhung der Enzymaktivität der Haut
  • Radikalfänger, kommt meist mit Rund C gemeinsam vor
  • Schutz vor vorzeitiger Hautalterung
  • Schutzwirkung gegen Sonnenbrand
  • Hat den LSF 4
  • Schützt pflanzliche Öle vor dem ranzig werden

Coenzym Q10
Es ist strukturell verwandt mit Vitamin E und Vitamin K und kommt in allen lebenden Organismen vor, ist eine körpereigene Substanz und wird somit durch Nahrungsaufnahme vom Körper selbst produziert. Die höchste Q10-Konzentration haben wir in Herz, Lunge und Leber.

Coenzym Q10 hilft bei körperlicher Anstrengung und Stress, ist wichtig bei erhöhtem Alkohol- und Nikotinkonsum und ist notwendig bei bestimmten Krankheiten.

Vitamin F
Sammelbezeichnung für essentielle, mehrfach ungesättigte Fettsäuren der Linolsäure-Reihe, die für den menschlichen Stoffwechsel lebensnotwendig ist, vom menschlichen Körper aber nicht selbst hergestellt werden können.
Bei Mangelzuständen kommt es zu Störungen im Körper, wie Wachstumsstillstand, Nieren und Leberschäden, Blutarmut, Neigung zu Infektionen. Bei Langzeitanwendungen von essentiellen Fettsäuren wird der Cholesterinspiegel im Blut gesenkt und Arteriosklerose vorgebeugt.

Man findet Vitamin F in hochwertigen Pflegeprodukten für atrophische Haut, in Produkten bei Neurodermitis, sowie Hilfsmittel für sehr trockene, schuppige Haut. Vitamin F ist ein Wundermittel gegen Hautrisse, Hautentzündungen und verzögerte Wundheilung.
Am meisten ist Vitamin F enthalten in kaltgepressten Pflanzenöle und Weizenkeimöl.

Vitamin H (Biotin)
Es kann nur in sehr geringen Mengen gespeichert werden, weshalb eine regelmäßige Zufuhr wichtig ist. Vitamin H ist gut für Haut, Haare und Nägel, schützt die Haare vor vorzeitigem Ergrauen, hilft gegen Exzeme, zu finden in Akneräparate und Haarwuchsmittel. Vital H ist ein Killer gegen Spliss und glanzloses Haar und gilt als Anti-Aging-Vitamin.

Tipp: Man sollte Leber trotz seines hohen Gehalts an Vitamin H nicht häufiger als einmal pro Woche essen.

Vitamin K
Wir zur Herstellung bestimmter Eiweiße benötigt, die eine wichtige Rolle in der Blutgerinnung spielen. Ohne Vitamin K kann der Körper die Faktoren nicht herstellen.
Das mit der Nahrung aufgenommene Vitamin K wird im Darm aufgenommen und über das Blut zur Leber transportiert. Dort wandelt es die Blutgerinnungfaktoren in ihre aktive Form um.
Ein Vitamin K-Mangel äußert sich dadurch, dass die Vitamin-K-abhängigen Blutgerinnungsfaktoren nicht mehr ausreichend produziert werden und das Blut weniger gerinnt als normalerweise. Dies stellen Ärzte mit dem Quick-Wert fest.

Vitamin P Bioflavonoid
Vitamin P wirkt zusammen mit Vitamin C entzündungshemmend und antiallergisch und besitzt Östrogene Eigenschaften. Es verhindert Herzschwäche und Gefäßerkrankungen, stabilisiert Sehnen, Knochen und Knorpel. Dabei schützt es die Gehirnzellen und Vitamin C vor Zerstörung. In der Kosmetik wird es vor allem inAnti-Aging Produkten verwendet, weil es die Hautalterung verlangsamt.

Tipp: Vitamin P kann am einfachsten von OPC als Nahrungsergänzungsmittel aufgenommen werden. Für Sportler wichtig, um Sehnen und Bänder zu stärken und dient dem Schutz von Herz- und Blutgefäßen.

Wenn auch Sie vitaler und gesünder Leben wollen, besuchen Sie uns in unserer Apotheke, wir beraten Sie gerne über Möglichkeiten einen gesunden Vitaminhaushalt aufrecht zu erhalten und Krankheiten vorzubeugen.

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Gelenke - der Schlüssel zur Beweglichkeit

04.10.2017
Bewegung ist Lebensfreude, denn wer sich bewegt, kann aktiv am Leben teilnehmen. Gelenke sind dabei der Schlüssel für Bewegung, jedoch sind unsere Gelenke Tag für Tag hohen Belastungen ausgesetzt.
Normalerweise fangen Gelenke die vielen täglichen Belastungen gut ab. Doch mit der Zeit können Gelenke verschleißen und sich entzünden. Millionen Menschen in Deutschland leiden unter Gelenkschmerzen. Das hat mehrere Ursachen: vor allem Bewegungsmangel, aber auch ungesunde Ernährung, Übergewicht und Gelenküberlastungen sind Risikofaktoren. Manchmal ist es auch das Alter.

Optovit aus der Apotheke hat nach einer Umfrage unseren Kunden geholfen.
Gelenkbeschwerden und Vitamin E -  ja das ist definitiv ein spannendes Thema, wir klären dann mal auf.
Gelenkverschleiß kann Entzündungen hervorrufen. Dabei entstehen freie Radikale, doch zum Glück besitzt der Körper ein eigenes Schutzsystem: die Antioxidantien wie z.B. Vitamin E. Diese machen die freien Radikale unschädlich. Doch im lauf der Gelenkentzündungen werden Antioxidantien vermehrt verbraucht! Menschen mit Arthrose haben deshalb oft geringere Konzentrationen an Vitamin E in der Gelenkflüssigkeit - das haben wissenschaftliche Untersuchungen festgestellt. Daraus ergibt sich eine Therapiemöglichkeit bei Gelenkbeschwerden: Vitamin E wie z.B. Optovit!
Wir empfehlen Ihnen bei Gelenkschmerzen eine Natürliche 2-Monats-Gelenk-Kur
Vitamin E natürlichen Ursprungs wie z.B. Optovit kann bei Gelenkbeschwerden aufgrund Vitamin E-Mangels unterstützend angewandt werden und das bei guter Verträglichkeit. Wer beweglich bleiben will, sollte den Gelenken etwas Gutes tun. Vitamin E ist hier eine gute Empfehlung.
Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gerne.

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Jeden Freitag zwischen 18 und 20 Uhr erhalten Sie auf Ihren Einkauf

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